Q&A 01.02 – 07.02.21: Fragen und Antworten rund um E-Commerce, Multichannel Versand & co.

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In der Rubrik Q&A beantworte ich eure konkreten Fragen zur Gründung, Unternehmertum, E-Commerce, Prozessoptimierung und dem Kapitalmarkt. Schickt mir eure Fragen gerne per PN, Email oder als Kommentar. Wenn ihr eure Mailadresse hinterlasst, informiere ich euch, sobald ich die Frage hier im Blog beantwortet habe.

Hinweis: Ich kann meine Gedanken und die Zusammenhänge hier immer nur grob umreißen. Wenn ihr Fragen zu einzelnen Themen habt oder wenn es Fragen zu ganz anderen Themen rund um die langfristige Geldanlage gibt, bitte stellt mir diese hier unter dem Beitrag. Ich werde dann gerne genauer darauf eingehen und / oder einen Beitrag speziell zu dem Thema veröffentlichen.

 

Inhaltsverzeichnis

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Q&As dieser Woche:

 

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01.02.21: Was sind FNSKU und EAN, wofür werden sie benötigt?

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Hallo David,

Ich blicke durch die ganze ean / FNSKU Geschichte nicht durch. Ean Code habe ich bei gs1 gekauft. Wir haben nur ein Produkt. Lassen es selber in Asien produzieren und in einem selbst designten Karton zu uns schicken. Jedes Produkt hat seinen eigenen Karton. Reicht die ean Nummer auf dem Karton aus?


Antwort: Hi,
vielen Dank für deine Frage.

Sowohl die FNSKU als auch die EAN sind eindeutig Produktkennungen.Amazon nutzt sie, um den Bestand der Ware in den eigenen Lägern zu tracken.

Nutze immer eine von der GS1 vergebene EAN

Die EAN kannst du selber vergeben. Du solltest natürlich eine von der GS1 vergebene und auf dein Unternehmen ausgestellte EAN verwenden. Nur so kannst du sicher sein, dass nicht jemand anderes die gleiche EAN für sein Produkt verwendet. Bzw. falls doch jemand anderes die selbe EAN verwendet, kannst du dagegen vorgehen, wenn du von der GS1 die Erlaubnis erhalten hast, diese EAN zu verwenden.

Die GS1 ist das Unternehmen, das in Deutschland u.a.über die Vergabe / Verwendung von EANs wacht. Sie stellt also sicher, dass EANs nicht nach dem Zufallsprinzip und nicht mehrfach verwendet werden.

Amazon prüft nach eigenen Angaben bspw. nach, ob einzelne Händler bei der GS1 registriert sind und ob die angegebenen EANs von der GS1 vergeben wurden.

Du hast also bislang schonmal alles richtig gemacht.Die FNSKU wird im Rahmen des Anlegens des Produkts auf Amazon vergeben.

FNSKU oder EAN müssen auf das Produkt

Eine von beiden Angaben(FNSKU oder EAN) muss auf die Verpackung jeder einzelnen Einheit angebracht werden, bevor die Ware bei Amazon eingelagert werden kann. Damit kann Amazon im eigenen System den Artikel zuordnen / identifizieren.Es ist also ausreichend, wenn die EAN auf der Produktverpackung angebracht ist.

Du musst die Ware nicht selber etikettieren. Amazon stellt den Service zur Verfügung, das etikettieren der Ware zu übernehmen. Das lässt sich der Konzern natürlich etwas kosten. Außerdem passieren dabei mit Sicherheit mehr Fehler, als wenn jemand die Ware etikettiert, der das Produkt kennt. Ich würde also nicht dazu raten, auf das Etikettier-Angebot von Amazon zurückzugreifen.

Viele Grüße,

David
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02.02.21: Benötige ich von Anfang an einen Steuerberater?

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Hallo David,

ich hoffe ich bin hier mit dem post richtig, falls nicht tut es mir leid.
Ich habe mich informiert und habe mich entschieden auch mit Amazon FBA anzufangen. Jedoch weiß ich nicht wie die ersten Schritte aussehen.
Ich muss ja ein Gewerbe anmelden. Ist es sinnvoll sich dabei einen Steuerberater zu holen oder kann man den Start auch alleine problemlos meistern?
Ich habe mich Selbstständigkeit keine Erfahrungen.
Über weitere Tipps wäre ich ebenso dankbar?


Antwort: Hi,
vielen Dank für deine Frage.

To begin, begin!

du solltest dich so gut es geht informieren, aber vor allem auch „ins Machen“ kommen.

Ob du einen Steuerberater benötigst oder nicht, hängt davon ab, ob du bereit bist, dich selber einzuarbeiten oder nicht.

Ich bin der Meinung, dass man (insbesondere als Einzelunternehmen / Personengesellschaft) anfangs keinen Steuerberater braucht. Aber das setzt voraus, dass man sich wirklich selber mit de materie befasst, um keine groben Fehler zu machen.

Es hilft auch, hier und in diversen Social Media Gruppen nachzufragen.
Fragen kostet nichts und du bekommst definitiv eine Menge (unterschiedlicher) Antworten.

Du musst aus all den guten und gutgemeinten Tipps, diejenigen herausfiltern, die zu dir passen und für dich Sinn ergeben.

Mastermindgruppen sind sehr gut, um sich mit gleichgesinnten, die vor den gleichen Fragen stehen gegenseitig zu helfen und pushen

U.U. wäre auch eine Mastermindgruppe sinnvoll für dich.(Kontaktiere mich gerne, wenn du mehr zu meinen Mastermindgruppen erfahren möchtest)
Darin vesammeln sich andere, die in der gleichen Situation und an der gleichen Stelle stehen wie du.
Alle haben also die gleichen Fragen und man kann die Sache dann gemeinsam angehen.
Das motiviert, schafft Sicherheit und bringt viel Erfahrung in geringer Zeit.

Bei Fragen, gerne fragen.

Viele Grüße,

David
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03.02.21: Darf ich um Bewertungen bitten?

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Hallo, stimmt es dass es in Deutschland verboten ist, die Kunden nach Bewertungen zu fragen?
Ich nutze SellerLabs und dort gibt es, ähnlich wie in Amazon Seller selbst die Möglichkeit, nach Rezensionen zu fragen.

Ich habe gehört, dass es neuerdings nicht mehr erlaubt ist.


Antwort: Hi,
vielen Dank für deine Frage.

nein, das stimmt so nicht.

Du kannst durchaus eine Follow-Up Mail schreiben, in der du darauf hinweist, dass eine ehrliche Bewertung dir helfen würde.

Was man so hört, zeigt das Problem beim Stille-Post-Spiel.

Es ist nach Amazonrichtlinien erlaubt, einmalig in einem definierten Zeitraum nach der Bestellung um eine Bewertung zu bitten:

https://sellercentral.amazon.de/gp/help/G698QJEQJZFEXSAT

Nicht erlaubt, ist das Werben mit einer Bleohnung für eine positive Bewertung oder das explizite Bitten um eine positive Bewertung.

Natürlich können Kunden davon genervt sein, wenn deine Mail keinen Sinn hat, außer nach einer Bewertung zu fragen. Das musst du also selber abwägen, ob es sinnvoll ist oder nicht.

Viele Grüße,

David
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03.02.21: Wieviele Steuern muss ich zahlen und brauche ich einen Steuerberater?

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Hallo David,

  • mit welcher Unternehmensform hast du angefangen?
  • machst du deine Steuern selbst?
  • Wie funktionieren die Steuervorauszahlungen? Ich kann im Moment ja gar nicht abschätzen, wie hoch meine Umsätze sein werden.
  • wie viel % des Gewinnes Zahlst du dir monatlich aus?

Antwort: Hi,
vielen Dank für deine Frage.

Anfangen als Einzelunternehmen hat Vorteile

Ich habe als Einzelunternehmer angefangen. Das hat aus meiner Sicht einige Vorteile:

  • Günstiger in der Gründung als GmbH,
  • einfacher in der Buchhaltung.

Später habe ich dann umgestellt auf GmbH, als klar war, dass alles läuft und als sich das dafür notwendige Kapital selber verdient hatte.

Ob es für dich sinnvoll ist, als Einzelunternehmen oder mit einer Kapitalgesellschaft zu starten, musst du selber gut abwägen. Ein paar Gedanken dazu gibt es hier:

Steuern sind kein Hexenwerk. Anfangs geht es oft ohne Steuerberater

Die Steuern kann man meiner Meinung nach im Einzelunternehmen selber machen. Aber das setzt voraus, dass man sich mit der Materie ernsthaft und kritisch auseinandersetzt und dass man im Finanzamt keinen Gegner sieht. In der GmbH mache ich die Buchhaltung unterjährig auch selber. Nur den Jahresabschluss macht ein Steuerberater. Dieses Vorgehen ist für mich persönlich stimmig. Ich bevorzuge es, die Dinge selber im Blick und Griff zu halten. So weiß ich immer direkt und aus erster Hand, wie die Lage ist. Ich möchte mich da nicht auf andere verlassen. Auch hier gilt aber wieder: Das ist nicht die Ideallösung für jeden. Wer keine Lust hat sich intensiv mit Buchhaltung und Steuerfragen zu befassen, ist vermultich besser beraten, wenn er diese Aufgaben auslagert.

Du musst zu Beginn nicht abschätzen, wie hoch deine Umsätze sein werden

Aus buchhalterischer Sicht gibt es dazu keine Notwendigkeit.
Für deine unternehmerische Planung etc. hilft es natürlich, wenn du versuchst, eine realistische Schätzung zu machen.Aber für die Buchhaltung musst du nicht im Voraus die Umsätez schätzen.

Die Umsatzsteuervoranmeldung machst du (wenn du kein Kleinunternehmer anch §19UStG. bist) anfangs einfach monatlich auf Basis der erzielten Umsätze.

Alle anderen Steuern musst du erst zahlen / vorauszahlen, wenn du dem Finanzamt mindestens einen Jahresabschluss vorgelegt hast.

WICHTIG: Sei dir aber darüber im Klaren, dass Steuern anfallen und bilde entsprechende Rückstellungen.

Ich empfehle, einfach 35% +- deiner erwirtschafteten Gewinne (auf EÜR Basis, das ist für den Anfang ausreichend, insbesondere als Einzelunternehmen / Personengesellschaft) sofort – und zwar wirklich sofort, im Folgemonat – auf ein separates Konto zu überweisen.

Das Geld gehört dir nicht. Das sind Steuerrückstellungen. Die darfst du im Normalfall niemals anfassen. (Es sei denn, du machst Verluste, dann kannst du die Steuerrückstellungen natürlich entsprechend reduzieren)
Wenn du dich daran hältst, bekommst du keine Liquiditätsprobleme auf Grund von Steuerbescheiden und du wirst auch nicht von der Höhe irgendeines Bescheides geschockt.

Zahle dir soviel Geld aus, dass es dem Unternehmen nicht schadet

Wieviel du dir auszahlen solltest / kannst, kann dir niemand beantworten. Das musst du selber wissen. Dein Unternehmen muss halt liquide bleiben. In einer GmbH gibt es auch Begrenzungen, um verdeckte Gewinnausschüttungen zu vermeiden etc. Zahle dir soviel aus, wie du brauchst, aber niemals soviel, dass du deinem Unternehmen damit schadest.


Viele Grüße,David

Viele Grüße,

David
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05.02.21: Welche Zertifikate benötige ich, um auf Amazon zu verkaufen?

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Hallo David,

Ich habe in den letzten Tagen in ein paar anderen Gruppen und auf Youtube immer mal wieder gesehen, dass viele wegen den „Zertifikaten“, welche man bis Anfang Juli 2021 (16.07) auf Amazon haben muss, nervös werden. Kurze Recherche hat gezeigt, dass es dabei um das CE Zeichen und die Konformitätserklärung geht. Kannst Du da kurz drauf eingehen und mir sagen, wie man da am besten vorgeht und wie Du das Thema bezgl. Wichtigkeit und Brisanz einordnest?

Vielen lieben Dank


Antwort: Hi,
vielen Dank für deine Frage.

kurz gesagt ist es so:

Jeder der ein Produkt in der EU auf dem Markt bereitstellt, ist verpflichtet, sicherzustellen, dass alle geltenden Vorschriften diesbzgl. eingehalten werden.


Das betrifft also alle Händler, die Eigenmarken vertreiben. Wer keine Eigenmarken vertreibt, der darf voraussetzen, dass der Markeninhaber die Einhaltung der Richtlinien in der vom Gesetz geforderten Form nachweisen kann. Im Zweifel hat der Händler das Recht, sich die Einhaltung der Richltinien nachweisen zu lassen. Von diesem Recht sollte dann auch dringend Gebrauch gemacht werden.

Die Pflicht, nur verkehrfsähige Ware zu vertreiben, schreibt das Gesetz vor, nicht Amazon

Das sind aber explizit und ganz deutlich KEINE Regeln von Amazon. Dabei handelt es sich um gesetzliche Anforderungen.

Bei der Frage nach den Zertifikatne für Amazon habe ich immer das Gefühl dass viele Händler mehr Angst vor Amazon haben, als vor dem Gesetz. Amazon kann einen Account sperren. Aber das Gesetz kann einem mit Geldstrafen und mehr richtig wehtun. Darüberhinaus sollte es die absolute und unumstößliche Eigenverantwortung jedes Importeurs / Inverkehrbringers von Ware gebieten, dass die vertriebenen Artikel allen Anforderungen entsprechen.

Wer sich also bislang schon an die geltenden Regeln gehalten hat, hat nichts zu befürchten. Wer sich nicht daran gehalten hat, sollte schleunigst sicherstellen, dass sofort alle Regeln eingehalten werden und entsprechende Maßnahmen ergreifen, wenn sich herausstellt, dass die bislang vertriebene Ware nicht verkehrsfähig war.

Das Thema hat im letzten Jahr bei persönlicher Schutzausrüstung besondere Aufmerksamkeit erfahren. Es gab nicht wenige Händler, die in naiver Gutgläubigkeit Mund-Nasen-Masken aus Drittländern importiert und auf Amazon verkauft haben, ohne sich über die notwendigen Zertifikate und Nachweise gedanken zu machen.

Welche Richtlinien gibt es zu beachten?

Welche Richtlinienen und Anforderungen im Einzelenen gelten, muss jeder für seine Produkte selber prüfen.
Grundsätzlich kann man sagen:

  • Die REACH-Verordnung betrifft ALLE Produkte
  • Die RoHS-Verordnung betrifft alles, was einen Stecker hat.
  • Die Verordnungen zur Lebensmittelsicherheit betrifft Lebensmittel und alles, was mit Lebensmitteln in Berührung kommt.

Was ist das CE-Zeichen

In dem Zusammenhang macht es Sinn, sich mit dem CE-Kennzeichen zu befassen.

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass es eine CE-Verordnung gäbe. Die gibt es nicht.`Das CE-Zeichen ist auch kein Qualitätssiegel o.ä. Es handelt sich beim CE-Zeichen um ein behördliches Prüfzeichen, welches der Inverkehrbringer der Ware am Produkt anbringt, und damit bestätigt, dass er sichergestellt hat, dass bei dem Produkt alle geltenden Vorschriften eingehalten wurden.

Im Rahmen dessen wird dann auch eine EG-Konformitätserklärung ausgestellt.

Nicht jedes Produkt benötigt ein CE-Zeichen. Aber auch die Artikel, die kein CE-Zeichen benötigen, müssen den Vorschriften und Gesetzen zur Produktsicherheit entsprechen. Ob du ein CE-Zeichen auf deinem Produkt anbringen und eine EG-Konformitätserklärung ausstellen musst, steht in den für dein Produkt geltenden Verordnungen.

Sind Zertifikate ein wichtiges Thema für den Verkauf auf Amazon

Um deine Frage konkret zu beantworten:

Das Thema ist extrem wichtig. Aber nicht wegen Amazon und auch nicht erst ab dem 16.07.2021. Es geht um den Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier, um den Umweltschutz und mehr.

Amazon wird zum Glück strenger bei der Überwachung der Einhaltung der Richtlinien. Das ist eine Chance für die Reputation des Onlinehandels und eine gute Nachricht für alle, die sich bislang schon an die Gesetze gehalten haben und einen Nachteil hatten, weil es Wettbewerber gab, die sich die Kosten gespart und so nicht verkehrsfähige Ware zu unschlagbar günstigen Preisen angeboten haben.

Wie solltest du jetzt also vorgehen?

  1. Befasse dich damit, welche Verordnungen, Richtlinien und Gesetze für deine produkte gelten.
  2. Prüfe, welche Bedingungen du erfüllen musst, um diese Produkte in der EU verkaufen zu dürfen und welche Nachweispflichten daüf bestehen.
  3. Stelle so schnell wie möglich sicher, dass deine Produkte konform sind und dass du das in der geforderten Form nachweisen kannst.

Im Zweifel lohnt es sich hier einen qualifizierten Anwalt zu beauftragen und / oder bei Testlaboren eine Einschätzung der notwendigen Tests einzuholen.

Viele Grüße,

David
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07.02.21: Muss ich immer auf Seite 1 der Suchergebnisse auftauchen um erfolgreich zu sein und wie schaffe ich das?

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Hallo David,

ich habe vor kurzem ein Produkt gelauncht. Ist es bei euch deutlich schwerer geworden um auf Seite 1 zu kommen? Ich war tagelang auf Seite 4. dann auf Seite 2 und nun wieder auf 5. bin mittlerweile etwas ratlos. Ich mache es immer so, dass ich Produkte an Tester rausgebe. Ich habe auch die Anzahl der Artikel, die ich pro Tag an Tester geben schon erhöht, leider trotzdem kein Ergebnis.

Hast du einen Tipp?


Antwort: Hi,
vielen Dank für deine Frage.

es kann nicht jeder immer auf Seite 1 sein. Das ist ja auch völlig klar. Auf Amazon verkaufen hundettausende von Händlern ihre Waren Die Konkurrenz auf Amazon ist extrem hoch. Alle wollen ganz vor ranken.

Warum ist das so? Weil es Fakt ist, dass man auf Amazon sehr gutes Geld verdienen kann. Das kann ja nicht nur für die 20 Händler auf der ersten Suchergebnisseite gelten.

Wenn du zu viel Geld investierst, um auf Seite eins der Suchergebnisse zu kommen, bringt dir die beste Platzierung nichts.
Wichtig ist, dass du mit deinem Produkt Geld verdienst. Es geht am Ende des Tages darum Gewinne einzufahren. Es geht nicht darum, extrem viel Umsatz zu machen, weil du auf Platz eins der Suchergebnisse stehst, dabei aber keinen Cent zu verdienen, weil du deine Ware zu günstig verkufst oder sogar kostenlos an Produkttester rausgibst.
Die wichtigste Regel ist:

Als Unternehmer interessiert dich nicht der Umsatz.
Als Unternehmer möchtest du das Maximum aus Umsatz abzgl. Kosten erreichen.
Denn das ist der Gewinn, den du nach Hause bringst.

Konzentriere dich also darauf, solide Umsätze auf einer der Suchergebnisseiten zu erreichen, die du mit geringen Kosten halten kannst und dabei deutlich weniger Geld zu investieren als du umsetzt.

Renne nicht der Utopie nach, dass du mit allen Produkten immer auf der ersten Suchergebnisseite stehen musst. Konzentriere dich auf das Wesentlich:

=> Dann erreichst du auch solide, stabile Gewinne.

Viele Grüße,

David
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07.02.21: Wie kann ich Artikeldetails ändern, wenn das Produkt von einem anderen Account angelegt wurde?

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Hallo David,

Wie bekomme ich es hin, meine „eigenen“, alten, vor einigen Jahren selbst erstellten Listings zu ändern? Ich würde gerne Bilder, Beschreibung, Bulletpoints etc. überarbeiten, jedoch habe ich den damaligen Seller Zugang nicht mehr und nutze jetzt aktuell einen neuen Seller Zugang. Dort kann ich nach meinen Erfahrungen keine relevanten Informationen ändern. Möchte aber eigentlich dafür kein neues Listing erstellen, um Bewertungen, Rating usw. aus den vielen Jahren nicht zu verlieren. Hast du dazu Ideen?


Antwort: Hi,
vielen Dank für deine Frage.

Die Artikeldetailseiten gehören nicht dem Verkäufer

Eine der Eigenarten von Amazon ist es ja, dass die Artikelseite NICHT demjenigen gehört, der sie angelegt hat.Das heißt, theoretisch könnte sich jeder an den Artikel anhängen. Auch du kannst dich einfach wieder anhängen an einen Artikel, den du vor Jahren mit einem anderen Account erstellt hast.
Im Rahmen dessen kannst du auch Änderungsvorschläge einreichen. Ob diese dann von Amazon angenommen werden oder nicht, entscheidet immer nur einer: Amazon.

Markeninhaber haben höhere Schreibrechte

Als Markeninhaber hast du höhere Schreibrechte als andere Verkäufer. Wenn die beim Produkt hinterlegte Marke also dir gehört, hast du gute Chancen, dass die Änderungen akzeptiert werden. Dass du der Markeninhaber bist, musst du nachweisen, indem du die Marke beim DPMA eintragen lässt und sie dann bei der Amazon Brand-registry registrierst.

Du kannst die in den Artikeln hinterlegte Marke auch nachträglich ändern.

  1. Dafür musst du dich erstmal an den Artikel anhängen,
  2. diesen dann per flatfile löschen
  3. und danach per flatfile mit neuer Marke anlegen.

Das setzt voraus, dass du zu dem Zeitpunkt der einzige Verkäufer des Artikels bist. Sonst wird die Markenänderung vermutlich nicht aktzeptiert.

Ich habe das gestern noch für ein anderes Mitglied meiner Gruppe erfolgreich durchgeführt.

Eröffne niemals einen zweiten Seller Account

ACHTUNG: Du schreibst, dass du die Zugangsdaten zu deinem Account nicht mehr hast. Auf keinen Fall darfst du einfach einen neuen Account anlegen. Amazon würde dir sonst sehr schnell beide Accounts sperren (Verstoß gegen Absatz 3 des Business Solution Vertrags. Das ist die schlimmste aller Sperrungen). Du muss unbedingt sicherstellen, dass dein alter Account geschlossen wird und dass dies auch zu 100% von Amazon bestätigt wurde, bevor du mit einem neuen Account verkaufst.

Am Besten ist es also, die alten Zugangsdaten irgendwie wieder herzustellen. Alles andere ist ein unkalkulierbares Risiko. Das Wiedererlangen alter Zugangsdaten stellt i.d.R. einen deutlich kleinere Herausfrderung dar, als das Freischalten eines wegen vermuteter oder tatsächlich existierender Doppelaccounts gepserrten Kontos.

Viele Grüße,

David
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Ich freue mich auf eure Kommentare, Fragen und Anregungen.Deine Frage beantworte ich dir gerne in einem persönlichen Gespräch. Kontaktiere mich einfach per facebook messenger, Email oder telefonisch.

Viele Grüße,

David

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